Kategorie: Wohnbauten

Wohnhaus Mühlenstr. 20–20A

Wohnhaus


Wohnhaus Mühlenstraße 20–20A
Baujahr 1907
Architekt Hugo Wagner
»An der Mühlenstraße steht eine lange Reihe Angestelltenhäuser, die für die Anker errichtet worden sind. Die beiden Eckbauten, die durch ihren dunklen Rauhputz und durch die hohen Giebel aus der Reihe herausfallen, wurden 1907 von Hugo Wagner errichtet.«
Nils Aschenbeck: Architektur, Skulpturen und Parkanlagen in Delmenhorst. Delmenhorst 1993. S. 46f.

Wohnhaus Fischstr. 30

Haus Coburg


Wohnbauten Fischstraße 30
Baujahr 1906
Architekt Heinz Stoffregen
»Das imposante als Wohnhaus mit Arztpraxis errichtete Gebäude stellt gemeinsam mit der Remise ein hervorragendes Zeitzeugnis des Jugendstils dar. Es wurde 1906 vom aufstrebenden Bremer Architekten H. Stoffregen für Dr. Hermann Coburg entworfen. Das fast quadratisch angelegte 2-geschossige Haupthaus und die L-förmig verlaufende Remise umschließen einen großzügigen Innenhof, dessen offene Seite an die Delme angrenzt. Beide Gebäude wurden mit einem allseitig abgewalmten Mansarddach mit Ziegelpfannen gedeckt. Der großzügige Garten fiel in den 1970er Jahren dem Neubau der Friedrich-Ebert-Allee zum Opfer. Bereits ab 1962 wurden in dem Haus vom damaligen Eigentümer Kunstausstellungen durchgeführt. Im Jahre 1973 erwarb die Stadt Delmenhorst das Gebäude und richtete hier die Städtische Galerie Haus Coburg ein, die sich im Laufe der Jahre weit über die Grenzen der Stadt hinaus größte Anerkennung und Wertschätzung erarbeitet hat.«
Oldenburgische Landschaft (Hg.): Baudenkmäler im Oldenburger Land. Wilhelmshaven 2017. S. 174

Wohnhaus Bismarckstraße 106

Wohnhaus


Wohnbauten Bismarckstraße 106
Baujahr 1914
Architekt Bernhard Himmelskamp
»Dieses Wohnhaus wurde 1914 vom Architekten B. Himmelskamp für den Stadtsekretär Oetken entworfen. Es handelt sich um einen Putzbau mit ziegelgedecktem Mansarddach. An der Straßenfassade wurde ein runder Erker mit einem darüberliegenden Balkon gestaltet, dessen Geländer als Mauer ausgebildet wurde. Besonders hervorzuheben ist die Gestaltung des Giebeldreiecks mit einer Verkleidung aus Biberschwanz-Ziegeln und einem kleinen Erkerfenster.«
Oldenburgische Landschaft (Hg.): Baudenkmäler im Oldenburger Land. Wilhelmshaven 2017. S. 177-178

Wohnhaus Bismarckstraße 98

Haus Rehfeld


Wohnbauten Bismarckstraße 98
Baujahr 1911
Architekt Heinz Stoffregen
»Ganz im Zeitgeist entwarf der Architekt H. Stoffregen 1911 dieses Landhaus in der neu entstehenden Villensiedlung »Bismarckstraße, Roonstraße, Moltkestraße«. Obwohl es sich um Stoffregens eigenes Siedlungsprojekt handelt, blieb dies das einzige Wohnhaus, das der Reformarchitekt hier ausführte. Seit 1912 war das so genannte „Haus Rehfeld“ für lange Zeit das Domizil des Organisten und Kirchenmusikdirektors Wilhelm Rehfeld.Stoffregen gestaltete das Gebäude vor allem durch eine harmonische Proportionierung statt über den Einsatz von Stuckelementen. 1986 wechselte das Haus den Besitzer, der es mit einer aufwendigen Restaurierung erhalten konnte und hier eine Werbeagentur betrieb. Nach einigen Jahren wurde das Hausverkauft und wird seitdem wieder als Wohnhaus genutzt.«
Oldenburgische Landschaft (Hg.): Baudenkmäler im Oldenburger Land. Wilhelmshaven 2017. S. 176-177

Wohnhaus Kirchstr. 3

Haus Appenrodt


Wohnbauten Kirchstr. 3
Baujahr 1925
Architekt Fritz Drieling
»Architekt F. Drieling hat dieses Wohnhaus 1925 für den Bauherrn Appenrodt entworfen. Der 2-geschossige Klinkerbau mit dem ›besonderen‹ Mansarddach ist in der Fassade, wie für Drieling üblich, mit Zierelementen aus Klinkern gestaltet. Die beiden seitlichen Lisenen bestehen aus über Eck eingesetzten Klinkerköpfen. Oberhalb der erdgeschossigen Fenster sind Bögen mit Ziermauerwerk ausgeführt worden. Zahnleisten wurden als Dachgesims eingesetzt und trennen das Obergeschoss vom Dachgeschoss. Interessant auch hier ein kleines Baywindow im oberen Giebel.«
Oldenburgische Landschaft (Hg.): Baudenkmäler im Oldenburger Land. Wilhelmshaven 2017. S. 180

Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstr. 4

Wohn- und Geschäftshaus


Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstr. 4
Baujahr 1914
Architekt Heinz Stoffregen
»Wie kein anderer Architekt bestimmte Heinz Stoffregen Anfang des Jahrhunderts die Bauweise der Stadt. Seine Häuser, die noch heute zahlreich zu finden sind, waren Vorbild für junge Architekten.«
Nils Aschenbeck: Architektur, Skulpturen und Parkanlagen in Delmenhorst. Delmenhorst 1993. S. 12